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Ein perfektes Missverständnis!

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Alt 13.04.2005
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Ein perfektes Missverständnis!

Die Regierung hat ein neues Gesetz erlassen, wonach alle Ehepaare nach fünfjähriger Ehe ein Kind haben müssen. Im Nichterfüllungsfalle dieser
Pflicht wird ein von der Regierung bestimmter Mann beauftragt, "alles
Notwendige zu unternehmen, was eine Frau zur Mutter macht".


Die folgende Geschichte ereignet sich am Morgen des sechsten Hochzeitstages

eines kinderlosen Ehepaares.

Er: "Also, Liebling, ich gehe jetzt in die Firma, der Mann von der
Regierung wird wahrscheinlich heute kommen. Halte dich tapfer und füge dich
in das Unvermeidliche."


Der Mann geht mit gesenktem Kopf aus dem Haus. Die Frau macht im Haushalt
weiter.
Es klingelt... es ist aber nicht der erwartete Mann von der
Regierung, sondern ein Fotograf, der sich in der Hausnummer geirrt hat und
wegen Babyaufnahmen vorsprechen wollte. Sie öffnet - und es entwickelt sich
folgendes Gespräch:


Er: "Guten Morgen, gnädige Frau, Sie werden sicher wissen, weshalb ich....."


Sie: "Ja, ich weiss schon Bescheid, Herr..."

Er: "Jahn ist mein Name, ich bin Spezialist in ....."


Sie: "Ja, ich weiss schon, bitte nehmen Sie Platz."

Er: "Ihr Gatte ist selbstverständlich einverstanden?!"

Sie: "Ja, wir beide haben gerade heute morgen davon gesprochen und glauben, dass wir die Angelegenheit am besten hier zu Hause erledigen."

Er: "Nun, wenn es so weit ist, können wir am besten sofort damit beginnen.

Sie: "Ich bin allerdings mit dieser Art nicht so recht vertraut, womit fangen wir an?"

Er: "Das überlassen Sie bitte mir, gnädige Frau. Ich denke an ein- oder
zweimal auf der Couch, zweimal auf dem Stuhl, zweimal in der Badewanne
unbekleidet, während wir auf dem Teppich ein Höschen oder Hemdchen anziehen könnten."

Sie: "Ach du lieber Gott, muss es denn so oft sein?"

Er: "Ja, wissen Sie, gnädige Frau, nicht einmal der Beste von uns kann
garantieren, dass es das erste Mal was wird. Aber so nach sechs Versuchen
klappt es bestimmt."


Sie: "Sie werden entschuldigen, aber das hört sich alles so formlos an."


Er: "Das ist es ja gerade, gnädige Frau, in der Zwanglosigkeit liegt der
Reiz. Darf ich Ihnen erst einmal einige Muster meiner bisherigen Arbeit
vorlegen?"

Sie: "Muster Ihrer Arbeit?

Er (öffnet das Bilderalbum): "Sehen Sie sich dieses Baby an. Ist es nicht
ein Meisterwerk? Ich brauchte etwa vier Stunden dazu. Es ist aber auch eine
Schönheit geworden."

Sie (schluckt ein paar Mal): "Ja, es ist wirklich reizend, aber ist es nicht ein bisschen viel - vier Stunden?"

Er: "Na ja, einige Ruhepausen werden natürlich nicht zu vermeiden sein.
Schauen Sie sich aber auch dieses Bild an, ob sie es glauben oder nicht,
ich habe es auf dem Dach eines Omnibusses gemacht."

Sie: "Ich habe noch nie gehört, dass man sowas auf dem Dach eines
Omnibusses machen kann."

Er: "Es ergab sich so. Eine Dame, die meinen Beruf kannte, bat mich darum.
Sie wollte ihren Gatten damit überraschen. Es ist aber nicht so schwer,
wenn man seine Sache versteht. In diesem Fall wurde mir die Arbeit direkt
zum Genuss. Aber sehen Sie bitte dieses Bild: Ich habe es am hellen Tag im
Park gemacht."

Sie: "Im Park? Da ist es aber sehr belebt. Können Sie denn so etwas machen,
wenn Ihnen dabei so viele Leute zusehen?"

Er: "Das ist mir egal! Durch viele Zuschauer werden meine Leistungen noch
gesteigert. Ich habe nie unter schwereren Bedingungen gearbeitet als
damals. Es war bitter kalt. Die vielen Zuschauer, die in fünf Reihen
hintereinander standen, behinderten mich doch sehr. Sie haben sich dermaßen gedrängt, um einen Blick von meiner Arbeit zu erhaschen."


Sie: "Fünf Reihen hintereinander?? Oje, oje!"


Er: "Ja, eigentlich wollte ich noch ein oder zwei mehr machen, aber es
wurde dann doch zu kalt.

So (er klappt das Album zu), ich glaube, wir können jetzt anfangen. Kann
ich meinen Ständer jetzt herausholen?"

Sie: .....(wird ohnmächtig)
__________________
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